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Freitag, 6. Juni 2025

57. Spaghettieis und Kohle

Vormittags immer wieder Regen, viel Wind, ganz bisschen Sonne.

Mittags wirds freundlicher - diese Chance nutzen wir gleich und gehen mit Jack zur Plauer Burg. Da kann ich den Hund super durch den ehemaligen Burggraben flitzen lassen und bespaßen.


Anschließend gibts Mittagessen und zur Nachspeis holt Cheffe in der italienischen Eisdiele ein Spaghettieis für uns. Dem Angler, der schon länger neben der Silencio auf der Bank sitzt, bringt er auch ein Eis mit - was für große Freude sorgt. SO! Nu kommt die blöde Idee des Tages. Ich geh noch los zum Sightseeing und gleich zuerst besteige ich den Turm der Marienkirche. 


Blöde Idee, weil ich das Mittagessen und den Eisbecher auch mit hochschleppen muss - und zwar 120 Stufen durch den eng gemauerten und gewendelten Turmaufgang. Genauestens abgezählt von mir. Später erzähl ichs Cheffe - HUNDERTZWANZIG Stufen ... sagt er: "Weiß ich doch!" "Wie jetzt, haste die letztes Mal auch gezählt?" ... "Nee, steht unten angeschrieben!" - Maaaaannnn!!

Aussicht oben super - über die Stadt zum Plauer See.




Da unten am Kanal liegt auch die Silencio. Sieht man allerdings nicht.


Die Kirche ist sonst auch sehr schön ...



... außen am Gemäuer jede Menge Kletterrosen.





Überhaupt, ziehen sich die Kletterrosen durch die ganze Stadt.





Uuups, Schuhe ... mit so nen Dingern könnte nur Jorge González laufen.


Am Rathaus komm ich vorbei ...


... und schlendere durch die hübschen kleinen Gassen.











An unserem Liegeplatz ist ja auch den ganzen Tag über Parteiverkehr - auch mit Hund. Da hat der Jack immer was zu guggen und freut sich sehr, besonders über Damenbesuch. Die kleine Spitzdame trippelt dabei ganz aufgeregt mit den Vorderpfoten auf der Bordwand.


Aber nicht nur Jack bekommt Besuch, Cheffe auch. Der Bootsfahrer, der gestern schon gerne unseren Platz gehabt hätte kommt vorbei und fragt, obs bei unserer Abfahrt morgen um 8.30 Uhr bleibt. Dann steht er nämlich in den Startlöchern und versetzt sein Boot. Der Herr stammt aus Plau und hat hier einen günstigen Saisonliegeplatz, allerdings ohne Platzgarantie. Heißt, wenn Silencio da liegt, hat er eben Pech. Das Plätzchen hier ist nicht nur für uns fein, sondern auch für den Plauer Kapitän. Er meint, es sei schön ruhig, nicht so viel Plauer gehen hier spazieren und DAS wär gut für ihn - denn er sei bekannt wie ein bunter Hund, weil selbständig. Und wenn dauernd bekannte Kundengesichter auftauchen ... naja. Cheffe meint dazu, man müsse dann immer freundlich sein, man wolle ja schließlich die Kunden nicht vergraulen. Da lacht der Kapitän und meint: "Kunden hab ich immer genug. Bin der hiesige Bestatter." Auf jeden Fall fahren wir morgen früh und er kann in Ruhe sein Schiff umbetten!

Es hat Abendstimmung - Sundowner über den Dächern von Plau.


Und über der Plauer Schleuse.


Das Ufer gegenüber wunderbar angestrahlt.


Spiegelbild im Wasser ...


... kann man aber auch umdrehn. Dann weiß man gar nicht mehr wie rum das eigentlich gehört.



Fazit des Tages:

- Einen Grill den habe ich,

- Mann mit Kohle - melde dich!

- Da holt der Chef, er weiß scheints was ich will,

- flux aus dem Keller unsre Kohle für den Grill!


- ob man das Schild SO deuten kann??

- Egal! Ich hab den Grill, und auch den Mann!


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